Zusatzinformationen
und Presseberichte
Verwendung des Pechnelken-Extraktes
Mit der fertigen Lösung kann sowohl
gegossen als auch gespritzt werden. Insbesondere bei jungen Pflanzen
empfiehlt es sich zu gießen. Auf diese Weise können die
Wirkstoffe über die Wurzeln leicht aufgenommen werden. Wenn Sie
frische Samen aussäen, dürfen Sie diese auch 24 Stunden
im Gießwasser quellen lassen. Bei Blumen, Stauden und kleineren
Sträuchern können Sie gießen, das ist ja ohnehin viel
bequemer. Bei größeren Pflanzen wie etwa stattlichen Sträuchern
muss jedoch gespritzt werden, damit Sie wirklich alle Pflanzenteile
erreichen. Selbst Bäume können von der Pechnelke profitieren.
Pechnelke
- Lychnis viscaria 'Feuer'
Im Mai bis Juni schmücken sich
die Pechnelken mit ihren leuchtenden Blüten.
Die Art stammt aus Magerrasen und trockenen Heiden. Heute sind
durch die Züchtung und Selektion mehrere Sorten im Handel,
so dass von den Blütenfarben her weiß, rosarot und
karminrot sowie auch eine gefüllte Form in karminrosa zur
Verfügung stehen. Die nicht gefüllten Formen können
sich durch Selbstaussaat verbreiten, werden dabei aber nicht
"lästig".
Die Heimat der Pechnelke
Die Pechnelke stammt aus dem Mittelmeerraum. Dort wissen die
Menschen schon seit vielen Generationen, dass diese Pflanze
starke Wirkungen zeigt.Sie haben beobachtet |
dass die Pflanzen auf ihren Äckern kräftiger werden und
mehr Früchte tragen, wenn sie in der Nähe der Pechnelke
wachsen. Doch weder sie noch Wissenschaftler kannten bislang den Grund
für diese Wirkung. Erst vor wenigen Jahren hat sich eine neugierige
Forscherin in Bonn dieses Phänomen genauer vorgeknöpft.
Zunächst bezweifelte Frau Prof. Heide Schnalb vom Institut für
Landwirtschaftliche Botanik in Bonn sogar, ob es überhaupt eine
Wirkung gibt.
Die Pechnelke "impft"
Pflanzen
Es gibt eine weiteren Pflanze, die ebenfalls ungewöhnliche Eigenschaften
für den Pflanzenschutz zeigt. Es handelt sich um die Pechnelke,
eine wilde Nelke mit botanischem Namen Lychnis viscaria. Sie hat die
famose Fähigkeit, die Abwehrkräfte von Pflanzen zu stärken.
Wenn wir das einmal mit dem Menschen vergleichen, dann entspricht
die Pechnelke etwa dem Sonnenhut und dem daraus gewonnenen Echinaceaextrakt.
Der soll ja das Immunsystem des Menschen ankurbeln und so den Körper
gegen Infektionskrankheiten stärken.
Falls Sie gelegentlich Echinacea verwenden, achten Sie beim Kauf darauf,
dass in dem Produkt der Auszug des Krautes des roten Sonnenhutes enthalten
ist. Auf Latein muß dann da stehen: Echinacea purpurea herbae.
Alle anderen Sonnenhutarten und auch der Wurzelextrakt des roten Sonnenhutes
konnten ihre Wirksamkeit bis heute nicht beweisen.
Der wissenschaftliche Indizienbeweis
Nur eines stand schon vorher fest: Die vermuteten Wirkstoffe sollen
in den Samen stecken. Die Forscher hatten verschiedene Wirksubstanzen
in Verdacht, nach denen sie suchten. Zunächst wurden die zerkleinerten
Pechnelkensamen extrahiert. Dann wurde der Extrakt mit einem Standardtest,
dem sogenannten Reistest, auf eine mögliche Wirkung hin überprüft.
Tatsächlich reagierten die jungen behandelten Reispflanzen, indem
sie jeweils ihre Blättchen in besonderer Form abknickten. Die
Forscher vermuteten nach diesem Ergebnis, dass der gesuchte Wirkstoff
ein Wachstumshormon ist. Als nächstes wurde die Wirkung der Pechnelke
an Pinto-Bohnen getestet. Schon nach 5 Tagen waren die Wurzeln der
keimenden Bohnen deutlich schneller gewachsen als bei unbehandelten
Bohnen. Der Größenunterschied zwischen diesen Pflanzen
nahm mit der Zeit immer weiter zu. Die behandelten Pinto-Bohnen waren
außerdem besonders robust und zeigten eine gute Immunabwehr.
Doch die Forscher interessierte natürlich auch, was in den Pinto-Bohnen
selber passiert. Sie vermuteten, dass die Pinto-Bohnen, aber auch
andere mit dem Pechnelkenextrakt behandelte Pflanzen neue Eiweißverbindungen
herstellen. Tatsächlich zeigte sich bei biochemischen Tests,
dass tatsächlich neue Eiweiße in den Pflanzen entstanden
waren, die typisch für die Immunabwehr und das Wachstum von Pflanzen
sind.
Diese Ergebnisse belegen, dass die Pechnelke tatsächlich eine
Wirkung zeigt. Mittlerweile ist dies unter Wissenschaftlern anerkannt
und in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Sogar
die sonst so kritische Biologische Bundesanstalt für Land- und
Forstwirtschaft in Braunschweig ist inzwischen überzeugt und
hat den Extrakt aus der Pechnelke ganz offiziell als Pflanzenstärkungsmittel
zugelassen.
Eigentlich braucht man für die Behandlung von Pflanzen auf
1 Liter Wasser nur 0,5 mg Pechnelkenwirkstoff. Diese winzige Menge
kann niemand ohne eine spezielle Laborwaage abmessen. Deshalb haben
wir dafür gesorgt, dass die Wirkstoffe mit einem Trägermaterial,
nämlich Milchzucker, vermischt werden. Diese Mischung ist der
Pechnelkenextrakt HT. Der läßt sich jetzt wirklich einfach
dosieren. Die benötigte Wirkstoffmenge von einem halben Milligramm
befindet sich genau in einem Hobbythekmesslöffel. Auf 1 Liter
Wasser wird 1 gestrichener Hobbythekmesslöffel voll Pulver
verwendet. Es ist wichtig, das dieses Maß exakt eingehalten
wird, denn anders als beim Moosextrakt schadet es, wenn davon zuviel
auf die Pflanze gelangt, dann schwächt sich die Wirkung wieder
ab. Lediglich bei Gemüse, das haben die Experimente der Forscher
gezeigt, muss mehr Wirkstoff verwendet werden: 2 Messlöffel
auf 1 Liter Wasser.
Den Pechnelkenextrakt kann man schon aus technischen Gründen
nicht selber herstellen, zudem steht die Pechnelke bei uns als gefährdete
Art auf der roten Liste und darf auf keinen Fall aus der Natur entnommen
werden.
Monilia - Schadpilz an Obst-
und Zierbäumen
Viele Obst-, insbesondere Steinobstbäume, aber auch eine Reihe
von schön blühenden Zierbäumen leiden unter einer
Pilzinfektion. Der Pilz benutzt die Blüten als Eintrittspforte
und zwar jedes Jahr aufs neue. Der Erreger heißt Monilia und
infiziert den Baum über die Blüten. Die Folge sind dürre,
kahle Zweigspitzen, braune, welke Blätter und faulende Früchte.
Die Krankheit wird deshalb auch als Zweigspitzendürre oder
Fruchtfäule bezeichnet.
Der Pechnelkenextrakt HT kann auch betroffene Bäume gegen den
Erreger stärken. Für einen mittelgroßen Baum sind
ca. 10 Liter Sprühlösung notwendig. Gespritzt wird, bevor
der Baum blüht, da der Pilz jetzt noch nicht aktiv ist. So
wird der Baum gestärkt und immunisiert und soll dann während
der gefährlichen Blütezeit den Pilz selber in Schach halten
können. Es muss jeder Bereich der Baumkrone behandelt werden.
Am wichtigsten sind jedoch die knospenden Blüten, an denen
der Moniliapilz lauert. Die Wirkung des Pechnelkenextrakts zeigt
sich aber nur dann sehr deutlich, wenn zusätzlich die aus dem
Vorjahr stark betroffenen Zweige ausgelichtet werden. Diese Behandlung
ist generell bei der Behandlung von Monilia, so auch hier in jedem
Fall zusätzlich notwendig.
Ernteglück durch Pechnelke
Mönche, die vor 200 Jahren am Mittelmeer Ackerbau betrieben,
wussten es schon lange: Ein Extrakt aus den Samen der Pechnelke
fördert das Wachstum anderer Pflanzen. Neue Studien belegen
20% bis 40% höhere Erträge, wenn Saatgut, beispielsweise
von Weizen oder Roggen, zuvor mit einer Lösung behandelt wird,
die nur wenige Mikrogramm dieses Extrakts enthält. Zudem zeigten
sich die so behandelten Pflanzen auch widerstandsfähiger gegen
Stress, wie z.B. Krankheitserreger oder Luftschadstoffe. Bonner
Wissenschaftlern des Instituts für Landwirtschaftliche Botanik,
unter der Leitung von Prof. Dr. Heide Schnabl, gelang nun die Lösung
des Rätsels. Zwei in der Pechnelke enthaltene Pflanzenhormone
aus der Klasse der sog. "Brassinosteroide" sind der Schlüssel
zum Ernteerfolg. Durch die wissenschaftliche Absicherung des bisherigen
Erfahrungswerts haben sich beispielsweise einige Provinzen der Volksrepublik
China dazu entschlossen, ihre Kulturpflanzen mit diesem Extrakt
zu behandeln.
Prof. Dr. Heide Schnabl und seinen Mitarbeitern gelang es nach dreijähriger
intensiver Suche, zwei Pflanzenhormone aus der Pechnelke zu isolieren,
von denen eines als natürlich vorkommendes Molekül völlig
neu war. Beide Hormone gehören zur Klasse der Brassinosteroide,
die als wachstumsfördernd bekannt ist. Die jetzt entdeckte
Molekülvariante wirkt offenbar auch gegen Mehltau bei Gurken,
das Tabakmosaikvirus bei Tabakpflanzen und Grauschimmel bei Tomaten.
Website: http://www.uni-bonn.de/ilb
Weltneuheit: Viagra
für Pflanzen
Ein aus Wildpflanzen extrahiertes Pulver verspricht Kulturpflanzen
potententes Wachstum und dem Landwirt bzw. Hobbygärtner hohe
Ernteerträge.
Das Zauberwort heißt "Induzierte Resistenz". "Die
gesteigerte Widerstandsfähigkeit der Pflanze beruht dabei nicht
auf der Einführung neuer Eigenschaften, durch Pflanzenzüchtung
oder gentechnische Methoden. Vielmehr wird die Fähigkeit verbessert,
vorhandene Abwehreigenschaften besser zu nutzen", erklärt
Ulrike Steiner vom Institut für Pflanzenkrankheiten in Bonn.
Dazu, sozusagen als motive power, braucht man eben jene Wildpflanzen,
die, hätte man sie nicht vor Jahr und Tag mit Stumpf und Stiel
ausgerissen, sich naturgemäß in direkter Nachbarschaft
zu unseren Kulturpflanzen befänden. Hilfe zur Selbsthilfe also
und seit den Siebzigern forschen einige Unverdrossene an diesem
Naturereignis - belächelt von jenen Agrokeulenherstellern,
die um ihre Milliardenumsätze fürchten.
Eigentlich ein alter Hut und "Wer hat´s errrfunden?"
ist hier vielleicht die falsche Frage. Nachgespürt und nachgeforscht
hat diesem Phänomen jedenfalls der erfindungsreiche wie passionierte
Horst P. Dabei machte er sich klösterliches Wissen um Anbau
und Pflege von Pflanzen zu Nutze und stieß auf den Samen der
Pechnelke, die im östlichen Mittelmeerraum so manchem Mönch
einst reiches Ernteglück beschert hatte. Tritt man sie nicht
mit Füßen, gedeiht die Pechnelke auch in warmen Gegenden
Deutschlands. Eine gesundheitsfördernde "Ersatznachbarschaft"
wollte der Entwickler den ihrer natürlichen Freunde beraubten
Kulturpflanzen schaffen. Er "verwandelte" Pechnelkensamen
nebst anderen hormonartigen Wirkstoffgruppen in Pflanzenextrakten
zu einem wasserlöslichen grauen Pulver.
Dieses wundersame Pulver enthält pflanzeneigene biochemische
Wirkstoffe, die, so die Original-Info, "aus synökologisch
aktiven Wildpflanzen gewonnen werden. Ihre Kultivierung erfolgt
ohne Einsatz von mineralischen Düngemitteln und agrochemischen
Hilfsstoffen.
Den Kulturpflanzen wird der Extrakt über eine Saatgutbehandlung
und/oder über zwei Blattbehandlungen appliziert. Die behandelte
Pflanze nimmt die Wirkstoffe auf, als befände sich die Spenderpflanze
physich in der Nachbarschaft der Kulturpflanze." Intellektuelles
Biogewusel? Nein, in der Realität entpuppt es sich als erstaunlich
leicht anwendbar und vor allem äußerst ergiebig in der
Anwendung.
Dass der Ertrag mit dieser Erfindung tatsächlich bis zu 30%
steigen kann, wurde in Vergleichstests von staatlicher wie universitärer
Seite bestätigt. Die solcherart resozialisierten Pflanzen waren
u.a. weniger anfällig für Stress, widerstandsfähiger
gegen Temperaturschwankungen, Trockenheit, Kälte, resümiert
Prof. Heide Schnabel vom Institut für Landwirtschaftliche Botanik
der Uni Bonn. Die schier umwerfenden Erfolgsmeldungen häufen
sich, zumal das Produkt, wie die Biologische Bundesanstalt bestätigt,
keine negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier, Pflanze und das ökologische
Gleichgewicht hat. |