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Pechnelken-Extrakt

Aktiviert die allgemeine Abwehrkraft der Pflanzen und macht Sie besonders robust gegen schädliche Umwelteinflüsse. Darüberhinaus wird das Wurzelwachstum gefördert und der Ertrag gesteigert. Pechnelken-Extrakt wird einfach ins Gießwasser eingerührt oder bei größeren Pflanzen auf die Blätter aufgesprüht. Die Wirkungsweise von pechneklen-Extrakt ist wissenschaftlich sehr gut erforscht und das Produkt ist in Deutschland offiziel als pflanzenstärkungsmittel für den biologischen Landbau zugelassen.

200 g
Preis: siehe Bestellformular

Zusatzinformationen und Presseberichte

Verwendung des Pechnelken-Extraktes
Mit der fertigen Lösung kann sowohl gegossen als auch gespritzt werden. Insbesondere bei jungen Pflanzen empfiehlt es sich zu gießen. Auf diese Weise können die Wirkstoffe über die Wurzeln leicht aufgenommen werden. Wenn Sie frische Samen aussäen, dürfen Sie diese auch 24 Stunden im Gießwasser quellen lassen. Bei Blumen, Stauden und kleineren Sträuchern können Sie gießen, das ist ja ohnehin viel bequemer. Bei größeren Pflanzen wie etwa stattlichen Sträuchern muss jedoch gespritzt werden, damit Sie wirklich alle Pflanzenteile erreichen. Selbst Bäume können von der Pechnelke profitieren.


Pechnelke - Lychnis viscaria 'Feuer'

Im Mai bis Juni schmücken sich die Pechnelken mit ihren leuchtenden Blüten.
Die Art stammt aus Magerrasen und trockenen Heiden. Heute sind durch die Züchtung und Selektion mehrere Sorten im Handel, so dass von den Blütenfarben her weiß, rosarot und karminrot sowie auch eine gefüllte Form in karminrosa zur Verfügung stehen. Die nicht gefüllten Formen können sich durch Selbstaussaat verbreiten, werden dabei aber nicht "lästig".


Die Heimat der Pechnelke
Die Pechnelke stammt aus dem Mittelmeerraum. Dort wissen die Menschen schon seit vielen Generationen, dass diese Pflanze starke Wirkungen zeigt.Sie haben beobachtet
dass die Pflanzen auf ihren Äckern kräftiger werden und mehr Früchte tragen, wenn sie in der Nähe der Pechnelke wachsen. Doch weder sie noch Wissenschaftler kannten bislang den Grund für diese Wirkung. Erst vor wenigen Jahren hat sich eine neugierige Forscherin in Bonn dieses Phänomen genauer vorgeknöpft. Zunächst bezweifelte Frau Prof. Heide Schnalb vom Institut für Landwirtschaftliche Botanik in Bonn sogar, ob es überhaupt eine Wirkung gibt.


Die Pechnelke "impft" Pflanzen
Es gibt eine weiteren Pflanze, die ebenfalls ungewöhnliche Eigenschaften für den Pflanzenschutz zeigt. Es handelt sich um die Pechnelke, eine wilde Nelke mit botanischem Namen Lychnis viscaria. Sie hat die famose Fähigkeit, die Abwehrkräfte von Pflanzen zu stärken. Wenn wir das einmal mit dem Menschen vergleichen, dann entspricht die Pechnelke etwa dem Sonnenhut und dem daraus gewonnenen Echinaceaextrakt. Der soll ja das Immunsystem des Menschen ankurbeln und so den Körper gegen Infektionskrankheiten stärken.

Falls Sie gelegentlich Echinacea verwenden, achten Sie beim Kauf darauf, dass in dem Produkt der Auszug des Krautes des roten Sonnenhutes enthalten ist. Auf Latein muß dann da stehen: Echinacea purpurea herbae. Alle anderen Sonnenhutarten und auch der Wurzelextrakt des roten Sonnenhutes konnten ihre Wirksamkeit bis heute nicht beweisen.


Der wissenschaftliche Indizienbeweis

Nur eines stand schon vorher fest: Die vermuteten Wirkstoffe sollen in den Samen stecken. Die Forscher hatten verschiedene Wirksubstanzen in Verdacht, nach denen sie suchten. Zunächst wurden die zerkleinerten Pechnelkensamen extrahiert. Dann wurde der Extrakt mit einem Standardtest, dem sogenannten Reistest, auf eine mögliche Wirkung hin überprüft.

Tatsächlich reagierten die jungen behandelten Reispflanzen, indem sie jeweils ihre Blättchen in besonderer Form abknickten. Die Forscher vermuteten nach diesem Ergebnis, dass der gesuchte Wirkstoff ein Wachstumshormon ist. Als nächstes wurde die Wirkung der Pechnelke an Pinto-Bohnen getestet. Schon nach 5 Tagen waren die Wurzeln der keimenden Bohnen deutlich schneller gewachsen als bei unbehandelten Bohnen. Der Größenunterschied zwischen diesen Pflanzen nahm mit der Zeit immer weiter zu. Die behandelten Pinto-Bohnen waren außerdem besonders robust und zeigten eine gute Immunabwehr. Doch die Forscher interessierte natürlich auch, was in den Pinto-Bohnen selber passiert. Sie vermuteten, dass die Pinto-Bohnen, aber auch andere mit dem Pechnelkenextrakt behandelte Pflanzen neue Eiweißverbindungen herstellen. Tatsächlich zeigte sich bei biochemischen Tests, dass tatsächlich neue Eiweiße in den Pflanzen entstanden waren, die typisch für die Immunabwehr und das Wachstum von Pflanzen sind.

Diese Ergebnisse belegen, dass die Pechnelke tatsächlich eine Wirkung zeigt. Mittlerweile ist dies unter Wissenschaftlern anerkannt und in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. Sogar die sonst so kritische Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig ist inzwischen überzeugt und hat den Extrakt aus der Pechnelke ganz offiziell als Pflanzenstärkungsmittel zugelassen.

Eigentlich braucht man für die Behandlung von Pflanzen auf 1 Liter Wasser nur 0,5 mg Pechnelkenwirkstoff. Diese winzige Menge kann niemand ohne eine spezielle Laborwaage abmessen. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass die Wirkstoffe mit einem Trägermaterial, nämlich Milchzucker, vermischt werden. Diese Mischung ist der Pechnelkenextrakt HT. Der läßt sich jetzt wirklich einfach dosieren. Die benötigte Wirkstoffmenge von einem halben Milligramm befindet sich genau in einem Hobbythekmesslöffel. Auf 1 Liter Wasser wird 1 gestrichener Hobbythekmesslöffel voll Pulver verwendet. Es ist wichtig, das dieses Maß exakt eingehalten wird, denn anders als beim Moosextrakt schadet es, wenn davon zuviel auf die Pflanze gelangt, dann schwächt sich die Wirkung wieder ab. Lediglich bei Gemüse, das haben die Experimente der Forscher gezeigt, muss mehr Wirkstoff verwendet werden: 2 Messlöffel auf 1 Liter Wasser.
Den Pechnelkenextrakt kann man schon aus technischen Gründen nicht selber herstellen, zudem steht die Pechnelke bei uns als gefährdete Art auf der roten Liste und darf auf keinen Fall aus der Natur entnommen werden.

Monilia - Schadpilz an Obst- und Zierbäumen
Viele Obst-, insbesondere Steinobstbäume, aber auch eine Reihe von schön blühenden Zierbäumen leiden unter einer Pilzinfektion. Der Pilz benutzt die Blüten als Eintrittspforte und zwar jedes Jahr aufs neue. Der Erreger heißt Monilia und infiziert den Baum über die Blüten. Die Folge sind dürre, kahle Zweigspitzen, braune, welke Blätter und faulende Früchte. Die Krankheit wird deshalb auch als Zweigspitzendürre oder Fruchtfäule bezeichnet.

Der Pechnelkenextrakt HT kann auch betroffene Bäume gegen den Erreger stärken. Für einen mittelgroßen Baum sind ca. 10 Liter Sprühlösung notwendig. Gespritzt wird, bevor der Baum blüht, da der Pilz jetzt noch nicht aktiv ist. So wird der Baum gestärkt und immunisiert und soll dann während der gefährlichen Blütezeit den Pilz selber in Schach halten können. Es muss jeder Bereich der Baumkrone behandelt werden. Am wichtigsten sind jedoch die knospenden Blüten, an denen der Moniliapilz lauert. Die Wirkung des Pechnelkenextrakts zeigt sich aber nur dann sehr deutlich, wenn zusätzlich die aus dem Vorjahr stark betroffenen Zweige ausgelichtet werden. Diese Behandlung ist generell bei der Behandlung von Monilia, so auch hier in jedem Fall zusätzlich notwendig.

Ernteglück durch Pechnelke
Mönche, die vor 200 Jahren am Mittelmeer Ackerbau betrieben, wussten es schon lange: Ein Extrakt aus den Samen der Pechnelke fördert das Wachstum anderer Pflanzen. Neue Studien belegen 20% bis 40% höhere Erträge, wenn Saatgut, beispielsweise von Weizen oder Roggen, zuvor mit einer Lösung behandelt wird, die nur wenige Mikrogramm dieses Extrakts enthält. Zudem zeigten sich die so behandelten Pflanzen auch widerstandsfähiger gegen Stress, wie z.B. Krankheitserreger oder Luftschadstoffe. Bonner Wissenschaftlern des Instituts für Landwirtschaftliche Botanik, unter der Leitung von Prof. Dr. Heide Schnabl, gelang nun die Lösung des Rätsels. Zwei in der Pechnelke enthaltene Pflanzenhormone aus der Klasse der sog. "Brassinosteroide" sind der Schlüssel zum Ernteerfolg. Durch die wissenschaftliche Absicherung des bisherigen Erfahrungswerts haben sich beispielsweise einige Provinzen der Volksrepublik China dazu entschlossen, ihre Kulturpflanzen mit diesem Extrakt zu behandeln.

Prof. Dr. Heide Schnabl und seinen Mitarbeitern gelang es nach dreijähriger intensiver Suche, zwei Pflanzenhormone aus der Pechnelke zu isolieren, von denen eines als natürlich vorkommendes Molekül völlig neu war. Beide Hormone gehören zur Klasse der Brassinosteroide, die als wachstumsfördernd bekannt ist. Die jetzt entdeckte Molekülvariante wirkt offenbar auch gegen Mehltau bei Gurken, das Tabakmosaikvirus bei Tabakpflanzen und Grauschimmel bei Tomaten.

Website: http://www.uni-bonn.de/ilb

Weltneuheit: Viagra für Pflanzen
Ein aus Wildpflanzen extrahiertes Pulver verspricht Kulturpflanzen potententes Wachstum und dem Landwirt bzw. Hobbygärtner hohe Ernteerträge.

Das Zauberwort heißt "Induzierte Resistenz". "Die gesteigerte Widerstandsfähigkeit der Pflanze beruht dabei nicht auf der Einführung neuer Eigenschaften, durch Pflanzenzüchtung oder gentechnische Methoden. Vielmehr wird die Fähigkeit verbessert, vorhandene Abwehreigenschaften besser zu nutzen", erklärt Ulrike Steiner vom Institut für Pflanzenkrankheiten in Bonn. Dazu, sozusagen als motive power, braucht man eben jene Wildpflanzen, die, hätte man sie nicht vor Jahr und Tag mit Stumpf und Stiel ausgerissen, sich naturgemäß in direkter Nachbarschaft zu unseren Kulturpflanzen befänden. Hilfe zur Selbsthilfe also und seit den Siebzigern forschen einige Unverdrossene an diesem Naturereignis - belächelt von jenen Agrokeulenherstellern, die um ihre Milliardenumsätze fürchten.

Eigentlich ein alter Hut und "Wer hat´s errrfunden?" ist hier vielleicht die falsche Frage. Nachgespürt und nachgeforscht hat diesem Phänomen jedenfalls der erfindungsreiche wie passionierte Horst P. Dabei machte er sich klösterliches Wissen um Anbau und Pflege von Pflanzen zu Nutze und stieß auf den Samen der Pechnelke, die im östlichen Mittelmeerraum so manchem Mönch einst reiches Ernteglück beschert hatte. Tritt man sie nicht mit Füßen, gedeiht die Pechnelke auch in warmen Gegenden Deutschlands. Eine gesundheitsfördernde "Ersatznachbarschaft" wollte der Entwickler den ihrer natürlichen Freunde beraubten Kulturpflanzen schaffen. Er "verwandelte" Pechnelkensamen nebst anderen hormonartigen Wirkstoffgruppen in Pflanzenextrakten zu einem wasserlöslichen grauen Pulver.
Dieses wundersame Pulver enthält pflanzeneigene biochemische Wirkstoffe, die, so die Original-Info, "aus synökologisch aktiven Wildpflanzen gewonnen werden. Ihre Kultivierung erfolgt ohne Einsatz von mineralischen Düngemitteln und agrochemischen Hilfsstoffen.

Den Kulturpflanzen wird der Extrakt über eine Saatgutbehandlung und/oder über zwei Blattbehandlungen appliziert. Die behandelte Pflanze nimmt die Wirkstoffe auf, als befände sich die Spenderpflanze physich in der Nachbarschaft der Kulturpflanze." Intellektuelles Biogewusel? Nein, in der Realität entpuppt es sich als erstaunlich leicht anwendbar und vor allem äußerst ergiebig in der Anwendung.
Dass der Ertrag mit dieser Erfindung tatsächlich bis zu 30% steigen kann, wurde in Vergleichstests von staatlicher wie universitärer Seite bestätigt. Die solcherart resozialisierten Pflanzen waren u.a. weniger anfällig für Stress, widerstandsfähiger gegen Temperaturschwankungen, Trockenheit, Kälte, resümiert Prof. Heide Schnabel vom Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Uni Bonn. Die schier umwerfenden Erfolgsmeldungen häufen sich, zumal das Produkt, wie die Biologische Bundesanstalt bestätigt, keine negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier, Pflanze und das ökologische Gleichgewicht hat.

 
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