» vergrössern

NIEM Extrakt für Schädlingsbekämpfung

Um den Anforderungen einer raschen, einfachen, sauberen und wirkungsvollen Handhabung gerecht zu werden, haben wir gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur in Wien nach einer Lösung gesucht und diese auch gefunden.

Dem umweltbewußten Anwender steht nun ein Fertigprodukt für viele Einsatzbereiche zur Verfügung. Eine Tablette ergibt ohne umständliches Hantieren 1/4 Liter NIEM-Extrakt zur sofortigen Anwendung. ACHTUNG: Nur 2 bis 3 Tage im Kühlschrank haltbar, daher Reste nicht stehenlassen, sondern zum Gießen von Topfpflanzen in Erde verwenden.
TIP: Zerkleinern der Tablette verringert die Auflösungsdauer beträchtlich. Einige Tropfen Lavendel- oder Geraniumöl fördern die Wirkung und sorgen für einen angenehmen Geruch.

10 Tabletten für je 0,25 Liter
Preis: siehe Bestellformular

50 Tabletten für je 0,25 Liter
Preis: siehe Bestellformular



» vergrössern

NIEM-"Düngestäbchen"

NIEM-"Düngestäbchen" eignen sich hervorragend zur Langzeitdüngung von Topf- und Kübelpflanzen in Haus und Garten. Die Stäbchen geben dosiert ihre Wirkstoffe ab und verbessern somit die Düngeleistung und schützen Erde und Pflanzen vor Schädlingen. Siehe auch Niempresskuchen.

250 g
Preis: siehe Bestellformular

1 kg
Preis: siehe Bestellformular

5 kg
Preis: siehe Bestellformular

25 kg
Preis: siehe Bestellformular

 



» vergrössern

NIEM-Presskuchen, Granulat

Niempresskuchen ist gemahlener und entölter Niemsamen. Er eignet sich besonders als Bodenzusatz zur Abwehr bodenbrütiger Nemataden und Schadinsekten. Zudem können junge Pflanzen Niemwirkstoffe durch die Wurzeln aufnehmen, was ihre Wiederstandskraft gegen Krankheiten und übermässigen Insektenbefall erhöht.
Obendrein hemmt Niempresskuchen die Stickstoffauswaschung im Boden und unterstützt dadurch die Nährstoffzufuhr ihrer Pflanzen. Aus Niempresskuchen kann man ebenfals ein Wasserextrakt herstellen, das der Abwehr von Schadinsekten an Pflanzen und Haustieren dient.


Dosierung: 30-50 Gramm pro Kilogramm Erde bzw. 30 Gramm pro Liter Wasser.
Als Bodenzusatz benötigt man: Bei Aussaten und Keimlingen 10 Gramm pro Kilogramm Erde und bei Altpflanzen bis zu 50 Gramm pro Kilogramm Erde sowie für einen Wasserextrakt 30 Gramm pro Liter Wasser.

Die Haltbarkeit von gemahlenem Niempresskuchen beträgt bis zu 24 Monate, bei kühler, dunkler und trockener Lagerung im geschlossener Beutel.

TIP: nach dem Öffnen in Eimer mit Deckel oder in passendes Schraubglas umfüllen.


250 g
Preis: siehe Bestellformular

1 kg
Preis: siehe Bestellformular

5 kg
Preis: siehe Bestellformular

25 kg
Preis: siehe Bestellformular



» vergrössern

Niem-Öl

Niem-Öl ist ein Rohstoff des Niembaumes, der in der indischen Ayurveda traditionell als Naturmedizin zum Schutz von Mensch, Tier und Pflanze verwendet wird. Niem-Öl, ein qualitativ hochwertiges Öl, ist ohne jegliche Zusätze und wird im Kaltpreßverfahren hergestellt. Es besitzt eine dunkelgelbe Farbe, verfestigt sich bei Temperaturen unter 23 Grad Celsius und ist nicht trocknend, deshalb kann es als Schmiermittel benutz werden. Das Öl besteht hauptsächlich aus Glyceriden der Palmitin-, Stearin-, Öl- und Linolsäure, ist also chemisch dem Öl der Sojabohne oder dem der Olive ähnlich.

Es kann als kosmetischer Rohstoff zu Salben, Cremen oder Schampoos beigemengt werden.


100 ml
Preis: siehe Bestellformular

250 ml
Preis: siehe Bestellformular

 
Zusatzinformationen & Tipps

Niem - Azadirachta indica

Niem (Neem) ist ein tropischer Baum der aus Burma und Indien stammt. Schon nach 3 bis 5 Jahren bekommen die Bäume ihre ersten Blüten. Nach der Blüte bilden sich kleine Früchte.Sie wachsen zur Größe von Oliven heran. Im reifen Zustand werden sie dann gelblich und weich, jetzt können die Früchte geerntet werden. Niemsamen sind hervorragend als Schädlingsbekämpfungsmittel geeignet, denn Niem enthält ein Wirkstoffgemisch aus ca. 40 verschiedenen Inhaltsstoffen.
Es greift das empfindliche Hormonsystem der Insekten an und führt damit zu Entwicklungsstörungen im Wachstum der Insekten.Dieses unterscheidet sich völlig von dem des
Menschen, deshalb sind Niemprodukte für Menschen und Warmblüter vollkommen ungiftig. Niem wirkt gegen nahezu alle fressenden und saugenden Schädlinge an Pflanzen: weiße Fliege, Thripse, Spinnmilben, Blattläuse, Kartoffelkäferlarven, Dickmaulrüssler und Schmetterlingsraupen.

Steckbrief für einen Baum
Auf den ersten Blick könnte man den tropischen Niembaum sogar für eine einheimische Pflanze halten. Seine Blätter sind gefiedert, der ganze Baum erinnert an eine Esche. Allerdings könnten wir dem Niembaum nicht zufällig begegnen, denn er ist extrem kälte- und nässeempfindlich. Lediglich den
Hochsommer würde er bei uns im Freien überstehen.

Der Niembaum gehört zur Familie der Mahagonigewächse, den sogenannten Meliaceae. Unter trocken-heißen Bedingungen wachsen Niembäume extrem schnell. Nach knapp einem Jahr sind die Bäume drei bis vier Meter hoch. Im Freiland können sie sich zu stattlicher Größe entwickeln: Sie werden bis zu 30 Meter hoch, und ihre Krone kann 20 Meter weit ausladen.

Schon früh, nämlich bereits nach drei bis fünf Jahren, bekommen sie ihre ersten Blüten. Diese sind weiß und erinnern an die von Flieder, allerdings sind sie zierlicher und sitzen nicht so dicht beieinander. Ihr leicht aromatischer Duft lockt verschiedene Insekten, zum Beispiel auch Bienen an.
Nach der Blüte des Niembaums bilden sich die kleinen Niemfrüchte, die ähnlich wie die Blätter auf kurzen Stielchen an einem Zweig hängen und
zunächst grün gefärbt sind. Die Früchte wachsen zur Größe von Oliven heran und unterscheiden sich auch in der Form kaum von ihnen. Im reifen Zustand werden sie dann gelblich und weich. Jetzt können sie geerntet werden.

Nur wenigen Menschen gelingt es übrigens, eine solche Frucht mit uneingeschränktem Genuß zu essen. Die Kerne schmecken so bitter, daß
selbst die bitterste Arznei dagegen noch wohlschmeckend erscheint. Weil das schmackhafte Fruchtfleisch sich aber nur sehr schlecht vom Kern lösen läßt, beißt man beim Essen leicht mal auf den Kern.


Geschichte des Niembaums

Das Wort “Niem” stammt übrigens aus dem Sanskrit, dem Ursprung aller indoeuropäischen Sprachen, und bedeutet übersetzt “der Heilspender und Krankheitserleichterer”. Bereits in 3500 Jahre alten religiösen Aufzeichnungen wird der Niembaum in diesem Zusammenhang erwähnt. In seiner Heimat Myanmar (Burma) bzw. Indien wird er seit jeher als Gesundheitsspender für Pflanzen, Tiere und Menschen regelrecht verehrt. Da der Niembaum gerade für Menschen in punkto Gesundheit Enormes zu bieten hat, trägt er mancherorts sogar den Beinamen “Dorfapotheke”- zu Recht, denn viele der überlieferten Rezepte halten auch einer wissenschaftlichen Überprüfung stand.

Ein Baum reist um die Welt
Zur Zeit wachsen etwa 18 Millionen Niembäume in Indien, und mittlerweile haben sie sich in nahezu ganz Südostasien verbreitet. Gleichzeitig wurde er in allen anderen heißen Ländern unserer Erde importiert. Zunächst gelangte er per Schiff nach Westafrika, wo die Menschen den anspruchslosen Baum nicht zuletzt als Spender von Feuerholz schätzen lernten.

Die Niembäume gedeihen auch noch an den Stellen, an denen sich die Sahara erbarmungslos ausbreitet. In den heißen afrikanischen Ländern wurde der Niembaum schnell zur begehrten Pflanze. Niger, Nigeria, Ghana, aber auch ostafrikanische Staaten wie der Sudan begrünen ihre Städte und Parkanlagen mit Niembäumen. Schatten ist in diesen Teilen der Welt, wo in der prallen Sonne extreme Temperaturen herrschen, ein unschätzbares Gut. In diesem Jahrhundert erreichten die Niembäume den amerikanischen Kontinent. In Nicaragua, Honduras, Kuba und in der Dominikanischen Republik wird der Niembaum in großem Stil angebaut; in Venezuela wird der Niembaum zur Zeit etabliert. In Nordamerika, wie auch in Europa, ist es für den Niembaum allerdings zu kalt, lediglich in Florida wachsen einzelne Bäume.

In der Wüste wächst ein Baum
Im Norden Venezuelas, in der Gemeinde Dabajuro, existiert seit einigen Jahren ein Niemprojekt der Friedrich-Naumann-Stiftung. Obwohl der Norden Venezuelas schon immer eine extrem heiße Zone war, hat sich der Zustand der Böden durch fortschreitende Erosion und Versalzung drastisch verschlechtert. Das liegt weitgehend daran, daß viele Menschen in den siebziger Jahren ihre ländliche Heimat verließen und in die großen Städte abwanderten. Der Ölboom und die enormen Verdienstmöglichkeiten hatten die Menschen damals aus ihren Dörfern gelockt. Heute sind die meisten
Ölquellen Venezuelas versiegt. Eine Rückkehr aufs Land gestaltet sich jedoch schwierig, da in der Zwischenzeit die Erde von Wind und Wetter völlig ausgelaugt wurde. Selbst auf diesen fast toten Böden konnte sich der Niembaum behaupten.

Für die Aufzucht der Bäume in dem trockenen Klima auf sandigen Böden muß selbst der Niembaum zunächst bewässert werden. Allerdings reicht hier eine simple Berieselung aus. Nach einem einfachen System wird das Wasser über Schläuche aus einem nahe gelegenen See gepumpt. Innerhalb von fünf Jahren sind aus den ursprünglich 6000 Niembäumen inzwischen ca. 11000 geworden. Unter anderem werden die Niembäume sogar von Vögeln verbreitet. Diese essen die Früchte und scheiden die Kerne wieder aus. An der Stelle, an der die Vögel ihr Geschäft gemacht haben, entwickeln sich die Samen dann zu neuen Niembäumen. Zu Beginn des Niemprojekts wollten die Betreiber zunächst lediglich die Erosion stoppen. Gleichzeitig sollte im Schatten der Bäume wieder Landwirtschaft betrieben werden. Dieses Ziel ist längst erreicht. Inzwischen produzieren die Bäume so viele Früchte und damit Samen, daß jetzt daraus bereits ein biologisches Schädlingsbekämpfungsmittel gewonnen werden kann. Auf der Finca werden die Samen getrocknet und mit einerhandbetriebenen Mühle gemahlen. Aus diesem Mehl lösen sich die Wirkstoffe leicht mit Wasser heraus. Mit dem wäßrigen Extrakt können dann sämtliche Pflanzen, die von Läusen oder anderen Schmarotzern befallen sind, besprüht werden.




Information über NIEM-Öl

Das NIEM-Öl wird durch schonende Preßung des gemahlenen NIEM-Samen gewonnen. Der Ölanteil der Samen liegt etwa bei 40 bis 50 Prozent und macht den NIEM-Baum zu einem wichtigen Öllieferanten. NIEM- Öl ist bei Temperaturen unter 23° Celsius fest - ähnlich wie Margarine. Durch kurzes Aufwärmen im Wasserbad (nicht mehr als 50° Celsius) wird das Öl wieder gut flüssig. NIEM-Öl hat einen sehr markanten, knoblauchartigen Geruch. Das Öl besteht hauptsächlich aus Glyceriden der Palmitin-, Stearin- und Linolsäure und ist damit chemisch dem Öl der Sojabohne oder der Olive ähnlich.

Die im NIEM-Öl enthaltenen Bitterstoffe und bestimmte Schwefelkomponenten vergällen den Geschmack und sorgen für den strengen, knoblauchartigen Geruch. In Indien wird NIEM-Öl vor allem zu Haushaltsseife verarbeitet. Wegen seiner antiseptischen Wirkung eignet sich NIEM-Öl auch hervorragend für medizinische Seifen und Pharmazeutika wie Salben, Packungen und Einreibemittel. Außerdem findet es in Cremen, Lotionen und Shampoos Verwendung.

Inzwischen testen Wissenschaftler NIEM-Öl auch erfolgreich als Schädlingsbekämpfungsmittel. Welche Inhaltsstoffe im Öl für die Wirksamkeit verantwortlich sind, ist bisher noch nicht eindeutig nachgewiesen. Auf jeden Fall ist zu beachten, Daß die NIEM-Öl-Konzentration bei der Anwendung 1 % (10 ml auf einen Liter) nicht übersteigt. Für viele Insekten hat NIEM-Öl einen abstoßenden Geruch. Deshalb wird es auch gerne Mückenabwehrmitteln beigesetzt. Vor einer Anwendung direkt auf der Haut empfiehlt sich in jedem Fall ein Allergietest. Einen Tropfen in der Armbeuge verreiben und eine etwaige Hautreaktion abwarten. Dies sind nur einige wenige Beispiele für den Einsatz von NIEM-Öl. Nähere Informaitonen mit vielen Tips und Rezepturen können Sie im Buch „Wunderbaum NIEM“ nachlesen. Dieses verständlich geschriebene Buch von Ellen Norten ist bei uns oder im Fachhandel für EUR 10,55 erhältlich.


Rezepte & Anwendungen


Niemspritzbrühe gegen Schadinsekten und Spinnmilben

50 g gemahlene Niemsamen auf 1 Liter kaltes oder lauwarmes Wasser geben und umrühren. Die Brühe 3 bis 12 Stunden ziehen lassen, dann zuerst durch ein feines Küchensieb, anschließend durch einen Nylonstrumpf filtern. Sollten noch gröbere Schwebstoffe in der Brühe sein, filtern Sie erneut durch den Nylonstrumpf. Geben Sie die Brühe in eine Sprühflasche und besprühen Sie die Pflanze von allen Seiten, insbesondere auch die Blattunterseiten. Den verbleibenden Niemschrot können Sie als Streugut verwenden, in den Boden einarbeiten oder dem Kompost zugeben. Anwendung 1 mal pro Woche. Kontaktwirkung gegen Schädlinge.
TIP: Mit den EVONA Niem-Extrakttabletten kommen Sie einfach und schnell zu einer kleinen Menge wässrigen Niem-Extakt. Besonders gut pflanzenverträglich im Gegensatz zu Präparaten auf Niemöl-Basis.

Gießwasser aus Niempreßkuchen für Beete und Zimmerpflanzen
30 g Niempreßkuchen mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen, dann umrühren und 3 Stunden ziehen lassen. Anschließend nochmals gut umrühren und für die Verwendung im Freiland sofort gießen. Für Zimmerpflanzen sollte die Brühe durch ein Küchensieb und ggf. auch durch einen Nylonstrumpf gefiltert werden, weil der Schrot sonst auf dem Boden antrocknet und eine feste Schicht bildet, die das Wasser nur schwer durchläßt und außerdem einen etwas strengen Geruch entwickelt. Den Filterkuchen können Sie als Bodenhilfsstoff oder für den Kompost weiterverwenden. Anwendung 1 mal pro Woche. Systemische Wirkung gegen Schädlinge.

Niempreßkuchen zur Schneckenabwehr
Pro 1 m² Boden streuen Sie 50 g Niempreßkuchen direkt auf die Beete, evtl. auch auf die Pflanzen. Streuen Sie Niempreßkuchen so, daß die Pflanzen von einem Ring oder kleinen Wall umgeben sind. Anwendung einmalig bei Bedarf, Kontaktwirkung.

Niempreßkuchen als Bodenhilfsstoff für Beete und Zimmerpflanzen
Mischen Sie bei Aussaaten und Keimlingen 10 g, bei älteren Pflanzen 30 bis 50 g Niempreßkuchen mit 1 kg Pflanzerde. Zu diesem Gemisch können Sie insbesondere für Zimmerpflanzen noch ein Drittel Kokosfasern geben. Anwendung einmalig pro Saison, systemische Wirkung.

Niempresskuchen gemahlen - als Düngemittel, Pflanzennährstoff, gegen Schnecken
Das ist geschälter und entölter Niemsamen und zur Einarbeitung in der Boden geeignet. Er eignet sich hervorragend als Düngemittel. Er enthält vergleichsweise hohe Konzentrationen an Pflanzennährstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. Außerdem enthält der Presskuchen fast den gesamten Anteil an wertvollen Limonoiden. Damit werden zugleich im Boden lebende Pflanzenschädlinge, z.B. an den Wurzeln bekämpft. Als Bodensatz benötigt man: Bei Aussaaten und Keimlingen: 10 g pro kg Erde, Bei Altpflanzungen: bis zu 50 g pro kg Erde
Gegen Schnecken: Streuen Sie den Niempresskuchen auf dem Beet aus. Es braucht nur eine ganz dünne Schicht zu sein. Die Schnecken haben eine so große Abneigung gegen den Niempresskuchen, dass sie dem Beet fernbleiben.

Niemöl und Natriumhydrogencarbonat (Speisesoda) als Spritzmittel gegen Mehltau
Pro 1 Liter Wasser 5 g kaltgepreßtes Niemöl im Wasserbad erwärmen, bis es sich verflüssigt hat. Das flüssige Öl mit 1,5 g Emulgator (Mengenverhältnis etwa 4 Teile Niemöl zu 1 Teil Emulgator) vermengen, bis sich eine homogene Emulsion gebildet hat. 2,5 g Natriumhydrogencarbonat (Natron) in einem Teil des Wassers auflösen und nach und nach zur Emulsion geben. Anschließend mit dem restlichen Wasser mischen und gut durchrühren. Geben Sie die Brühe in eine Sprühflasche und schütteln Sie die Flasche nochmals kräftig. Sprühen Sie nicht nur betroffene Teile, sondern die ganze Pflanze ein. Anwendung bei Befall 1 mal pro Woche, Kontaktwirkung.

Niemöl kaltgepresst - gegen Mehltau an Gurken, Äpfeln, Stachelbeere, Obstbäumen.
Wird aus dem Samen des Niembaumes gewonnen. Es hat eine dunkelgelbe Farbe und verfestigt sich bei Temperaturen unter 23° C. Wasser und Öl verbinden sich nur mit Hilfe eines Emulgators.
Emulgator für Niemöl: Rimulgan, besonders mild, aus Rizinusöl gewonnen. Sorgt für eine gleichmäßige und feine Verteilung auf den Blättern.
Anwendung: für 100 ml Niemöl benötigen Sie 25 ml Rimulgan
Vormischung - Niemöl-Emulgator-Gemisch: 100 ml Niemöl auf ca. 30 - 35° C Wasserbad erwärmen. 25 ml Rimulgan dazugeben und durch kräftiges Schütteln vermischen.
Rezept für weichblättrige Pflanzen: Gurken und anderes Gemüse
5 ml Niemöl-Emulgator-Gemisch mit 1 L Wasser aufgießen. Mit Pumpsrühflasche alle 10 Tage aufbringen.
Rezept für hartblättrige Pflanzen: Rosen, Sträucher, Zimmerpflanzen
10 ml Niemöl-Emulgator-Gemisch mit 1 L Wasser aufgießen. Mit Pumpsrühflasche alle 7-10 Tage aufbringen.

Viel Spaß beim Gärtnern und üppiges Grün wünscht das Team von EVONA

 

 
   drucken